Michael Ludwig

Bürgermeister der Stadt Wien

Mit einer Wirtschaftsleistung von knapp 94 Milliarden Euro – so viel wie die Staaten ­Slowenien und Kroatien zusammen – ist Wien der Wirtschaftsmotor Nr. 1 aller ­Bundesländer.

Auch bei den Internationalen Betriebsansiedlungen ist Österreichs Hauptstadt Spitze. Neue Rekorde verbucht Wien auch beim Jobwachstum, dem höchsten seit 27 Jahren. Die Arbeits­losigkeit ist im selben Zeitraum signifikant gesunken.
Darüber hinaus kann Wien auch als Tourismus- und Kongressstadt permanent punkten. Und auch für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters ist die Hauptstadt gut ­aufgestellt: Laut dem „Smart City Index“ von Roland Berger ist Wien sogar die ­„smarteste“ City weltweit!
Einer der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist die Einbindung der Sozialpartner durch den von mir initiierten „Wiener Sozialpartner Digitalisierungspakt“, der garantiert, dass in unserer Stadt keine Bürgerin und kein Bürger zurückbleibt.
Aus alle diesen genannten Gründen freut mich als Wiener Bürgermeister natürlich jede ­Initiative, die unseren Wirtschaftsstandort weiter stärkt. Und dazu zählt der Wirtschafts­wettbewerb ALC, der nun schon seit 1997 alljährlich in den drei Kategorien Big Player, Mittelbau und Kleinbetriebe die Top-3-Unternehmen österreichweit, aber auch in Wien, mit begehrten Awards auszeichnet.
In diesem Sinne wünsche ich allen teilnehmenden Unternehmen einen spannenden ­Contest!

Walter Ruck

Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Wiens Unternehmer sind wesentliche Leistungsträger Wir haben größeres wirtschaftliches Potenzial, wenn wir mehr ermöglichen und weniger behindern

Innerhalb Österreichs nimmt das Wirtschaftszentrum Wien in mehrfacher Hinsicht eine herausragende Rolle ein: Wiens Bruttoregionalprodukt pro Einwohner liegt deutlich über dem öster­reichischen Durchschnitt. Die meisten internationalen Betriebsansiedlungen und Start-up-Gründungen gibt es in Wien. Auch in der Kreativwirtschaft ist Wien Spitze. Und im Export können Wiener Unternehmen in einigen Branchen mit den Weltbesten locker mithalten. Wien hat das Potenzial, zu den besten Wirtschaftsstandorten der Welt zu gehören. Wir haben vieles, das dafür notwendig ist. Etwa eine gute geografische Lage im Herzen Europas mit kurzen Wegen zu wichtigen Absatzmärkten und Lieferanten. Oder eine gute Verkehrsanbindung. Auch das hohe Niveau unserer Fachkräfteausbildung, Rechtssicherheit und mit der neuen Regierung wieder einkehrende politische Stabilität sind essentielle Faktoren.
Hinter all diesen Erfolgen der Wiener Unternehmen stecken aber nicht nur die guten Rahmenbedingungen, sondern harte Arbeit, Hartnäckigkeit und Innovationskraft. Die Wiener Wirtschafts­treibenden wollen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern die Zukunft gestalten und kämpfen für ihren Erfolg. Die meisten Menschen wissen aber nicht, was es bedeutet unter­nehmerisch tätig zu sein. Welche Leistung dahinter steckt, wenn man ein Unternehmen ­gründet, privates Geld investiert, Arbeitsplätze schafft, Lehrlinge ausbildet, selbst deutlich mehr als 40 Stunden pro Woche arbeitet – und das volle wirtschaftliche Risiko trägt. Ihnen schuldet die Politik weitere Anstrengungen, unser Land wirtschaftsfreundlicher zu machen. Österreich und insbesondere Wien haben mehr wirtschaftliches Potenzial, wenn wir mehr ermöglichen und weniger behindern. Unternehmerinnen und Unternehmer sind wesentliche Leistungsträger der Gesellschaft. Diese tragende Säule unseres Österreichs gilt es mit all unseren Kräften zu fördern und zu unterstützen, denn sie ist die Basis unseres Wohlstandes.

Martin Selmayr

Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich

Österreich feiert heuer das 25-jährige Jubiläum seiner EU-Mitgliedschaft. Bereits zu Zeiten des EU-Beitritts haben Unternehmen aus Wien und ganz Österreich bewiesen ...

… dass sie „leading“ sind. Durch ihr starkes Engagement haben sie maßgeblich zur wirtschaft­lichen und sozialen Entwicklung der Länder hinter dem ehemaligen ­Eisernen Vorhang bei­getragen. Die Zahlen bezeugen das eindrucksvoll: Der Bestand an österreichischen Direkt­investitionen in Mittel- und Osteuropa ist zwischen 1990 und 2018 von 0,4 Milliarden Euro auf 60 Milliarden Euro gestiegen.
Österreichische Wirtschaftstreibende haben Brücken gebaut und waren somit Wegbereiter für die Überwindung der künstlichen Teilung unseres Kontinents. Der Pioniergeist der österreichischen Unternehmen ist in der EU auch jetzt wieder gefragt.
Europa hat es sich im Rahmen des europäischen Grünen Deal zum Ziel gesetzt, bis 2050 klima­neutral zu werden. Veränderungen von unbekanntem Ausmaß liegen vor uns. Sicher ist, dass die Transformation zu einem klimaneutralen, wettbewerbsfähigen und inklusiven Wirtschaftsmodell nur mit Hilfe europäischer Unternehmen gelingen kann – und, dass sie Geld kostet. Die Europäische Kommission hat Mitte Jänner dargelegt, wie in den kommenden zehn Jahren eine Billion Euro an öffentlichen und privaten Mitteln zur Finanzierung des ökologischen Wandels mobilisiert werden soll. Der Grüne Deal ist zugleich die neue europäische Wachstumsstrategie. Der hohe Investitionsbedarf bietet große Chancen – besonders für innovative, nachhaltig agierende Unternehmen, die neue Geschäftsfelder frühzeitig erkennen. Und derer gibt es in Österreich viele, wie der Wettbewerb Austria’s Leading Companies jedes Jahr auf das Neue beweist.